⚖️ Rechtliche Grundlagen
Zugrunde liegende Regelwerke
- DGUV Regel 114-612 - Branche Wildtierhaltung · Ausgabe 2023.06
Die Verweise führen zur jeweils herausgebenden Stelle.
Rechtssicher · Barrierefrei · Mit Zertifikat
Ob streunende Hunde auf dem Friedhof, verletzte Wildtiere im Park oder aggressive Nutztiere auf dem Bauhof – im kommunalen Alltag können Mitarbeitende jederzeit mit gefährlichen Tieren konfrontiert werden. Laut DGUV-Statistik verursachen Tierangriffe jährlich über 2.300 meldepflichtige Arbeitsunfälle im öffentlichen Dienst. Diese Unterweisung UWC 4501 vermittelt deshalb das unverzichtbare Wissen und die praktischen Fertigkeiten, um sich selbst und andere vor Tiergefahren zu schützen, ohne Tiere übermäßig zu stressen oder rechtlich falsch zu handeln. Sie lernen, Situationen sicher einzuschätzen, Deeskalationstechniken anzuwenden, rechtlich einwandfrei zu dokumentieren und im Ernstfall erste Hilfe zu leisten – alles in einem digitalen Kurs, der speziell auf die Herausforderungen von Bauhöfen, Friedhöfen und Grünflächenämtern zugeschnitten ist.
Die Verweise führen zur jeweils herausgebenden Stelle.
Nur ein Durchschlag im Aktenordner reicht nicht. Die Inhalte müssen verstanden und praxisnah vermittelt werden – am besten digital mit Video-Beispielen.
Viele Kommunen erfassen Wildtierwechsel auf Friedhöfen oder Hundekot auf Spielplätzen nicht explizit. Das führt zu Lücken in der Schutzausrüstung.
Tierkadaver einfach in den Restmüll kippen ist tierschutz- und abfallrechtlich problematisch. Stattdassen immer Veterinäramt informieren und fachgerecht entsorgen.
Wenn externe Reinigungsfirmen ohne Schulung arbeiten, haftet die Kommune mit. Verträge müssen Schulungsnachweise verlangen.
Tetanus und Tollwut-Impfung wird vergessen – bei einem Biss drohen langwierige Behandlungen und Haftungsfragen.
Da diese Gruppen weniger Erfahrung haben, empfehlen wir eine verkürzte Wiederholung nach sechs Monaten statt nach zwölf Monaten.
Personen mit erhöhtem Zoonosen-Risiko erhalten zusätzliche arbeitsmedizinische Beratung und dürfen nur mit höchstem Schutzausrüstungsstandard eingesetzt werden.
Mindestens einmal jährlich. Bei neuen Tierarten oder Arbeitsverfahren sofort nachschulen.
Ja, wenn diese auf kommunalen Flächen tätig sind. Die Kommune muss Nachweise verlangen oder die Schulung UWC 4501 anbieten.
Nur, wenn Sie entsprechend geschult und ausgerüstet sind. Andernfalls Polizei oder Tierrettung rufen.
Der Arbeitgeber haftet nach ArbSchG § 25. Neben Schmerzensgeld droht ein Bußgeld bis zu 30.000 €.
Ja, wenn sie praxisnah und interaktiv ist. Die DGUV erkennt digitale Formate ausdrücklich an, wenn sie die Inhalte vollständig abdecken.
Mit qualifiziertem elektronischem Signaturverfahren oder revisionssicherem Cloud-Speicher. Der Kursteilnehmer erhält eine PDF-Bescheinigung.
Die zuständige Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt bei Betriebsprüfungen. Fehlende Nachweise führen zu Bußgeldern.
Ja, das Online-Format ermöglicht zentrale Einschulung aller kommunalen Dienststellen ohne zusätzliche Reisekosten.
Sparen Sie Zeit und Kosten: Die Online-Unterweisung UWC 4501 ist sofort verfügbar, ortsunabhängig und automatisch dokumentiert. Ihre Mitarbeitenden lernen praxisnah mit interaktiven Videos und absolvieren einen abschließenden Wissenstest.