Fehlende Kalibrierung vor Einsatz: Viele Unfälle entstehen, weil Geräte ohne frische Nullpunktjustage oder Sensorkalibrierung verwendet werden, was zu falschen Messwerten führt.
Falsche Trageweise: Das Gerät wird nicht in der Atemzone getragen (z. B. am Gürtel statt Brusthöhe), wodurch frühe Gaserfassung verhindert wird.
Ignorieren von Kreuzempfindlichkeiten: Sensoren reagieren auf andere Gase als das Zielgas, wodurch Fehlalarme oder verschleierte Gefährdungen entstehen können.
Unzureichende Alarmreaktion: Bei Alarm wird nicht sofort evakuiert oder Zündquellen nicht abgeschaltet, weil das Personal nicht geschult ist.
Lückenlose Dokumentation fehlt: Unterweisungen werden mündlich durchgeführt und nicht schriftlich festgehalten, wodurch der Nachweis gegenüber der Aufsichtsbehörde nicht erbracht werden kann.