Fehler 1: Schutzschützer werden während der Produktion entfernt oder aufgehalten, um das Werkzeug schneller wechseln zu können. Dies führt unmittelbar zur Gefährdung von Quetsch- und Scherkräften.
Fehler 2: Die Zwei-Hand-Bedienung wird durch Klebeband oder mechanische Überbrückung ausgehebelt, sodass nur eine Hand benötigt wird. Damit fällt die Schutzfunktion weg und das Risiko eines unbeabsichtigten Hubs steigt stark.
Fehler 3: PSA wird nicht getragen oder falsch verwendet (z. B. nur ein Gehörschutz statt beider Ohren). Dadurch erhöht sich das Risiko von Augen- oder Hörschäden bei Splitter- oder Lärmbelastung.
Fehler 4: Wartungsarbeiten werden ohne Freigabe und ohne Sperrung der Energiezufuhr durchgeführt (nicht nach den fünf Sicherheitsregeln). Dies kann zu unkontrollierten Bewegungen der Presse führen und schwere Unfälle verursachen.
Fehler 5: Unterweisungsnachweise fehlen oder sind älter als zwei Jahre, sodass nicht sichergestellt ist, dass das aktuelle Wissen über Schutzmaßnahmen vorliegt.