Wie erkenne ich, ob ein Stoff sensibilisierend ist?
In der GHS-Kennzeichnung finden Sie die Gefahrenhinweise H317 „Kann allergische Hautreaktionen verursachen“ oder H334 „Kann bei Einatmen Allergie, asthmaähnliche Symptome oder Atembeschwerden verursachen“. Auch im Sicherheitsdatenblatt unter Abschnitt 2.2 erkennen Sie diese Eigenschaft.
Müssen auch Mitarbeiter geschult werden, die nur gelegentlich exponiert sind?
Ja. Nach ArbSchG §14 müssen alle Mitarbeiter unterwiesen werden, die möglicherweise gefährdet sind. Selbst gelegentliche Expositionen erfordern eine Unterweisung.
Wie lange dauert eine Online-Unterweisung?
Die Online-Schulung dauert ca. 45-60 Minuten und kann zeitflexibel durchgeführt werden. Sie ist in Lerneinheiten unterteilt und mit interaktiven Prüfungen versehen.
Kann ich die Unterweisung auch für Leiharbeiter durchführen?
Ja. Als Verleiher sind Sie für die Unterweisung verantwortlich, können diese aber auch in Abstimmung mit dem Entleiher durchführen. Die Dokumentation muss lückenlos sein.
Was tun bei Verdacht auf Sensibilisierung?
Sofortige arbeitsmedizinische Untersuchung veranlassen, Exposition stoppen, Betriebsarzt informieren, ggf. Tätigkeitsumstellung prüfen.
Welche PSA ist bei Epoxidharzen Pflicht?
Mindestens Chemikalienschutzhandschuhe Typ A (Durchbruchzeit >480 Minuten), Schutzbrille und bei Dämpfen Halbmaske mit A2-Filtern. Der Hautschutzplan gibt detaillierte Empfehlungen.
Wie lagere ich sensibilisierende Stoffe im Sommer?
Kühl unter 25°C, lichtgeschützt und trocken. Epoxidharze können bei Hitze polymerisieren und gefährlicher werden. Klimatisierte Lagerung empfohlen.
Darf ich die Online-Unterweisung auf dem Handy machen?
Ja, die Online-Schulung ist vollständig responsive und kann auf Smartphone, Tablet oder Desktop durchgeführt werden.